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Um Energie zu sparen: Autoscheinwerfer müssen im Winter aus bleiben

Berlin (dpo) - Diesen Winter ist Energiesparen angesagt. Nun hat auch das Verkehrsministerium entsprechende Pläne präsentiert. So muss bei allen Kraftfahrzeugen ab dem 1. November sämtliche Beleuchtung dauerhaft ausgeschaltet bleiben – bei Zuwiderhandlung drohen Strafen.

"In diesen schwierigen Zeiten müssen wir alle zusammenhalten und möglichst viel Strom sparen", erklärte Verkehrsminister Volker Wissing (FDP). "Allein die Frontscheinwerfer verbrauchen im Schnitt 0,2 Kilowatt pro Stunde. Bleiben sie während der Fahrt aus, spart das wertvolle Energie."

Sowohl Stand-, Fern- und Abblendlicht als auch Rückleuchten, Innenraumbeleuchtung, Nebelschlusslichter und Bremsleuchten müssen demnach Tag und Nacht über ausgeschaltet bleiben. Auch auf den Einsatz des Blinkers sollte verzichtet werden. Wer abbiegen möchte, soll dies anderen Verkehrsteilnehmern per Handzeichen aus dem geöffneten Fenster anzeigen.

"Klar, es sieht schön aus, wenn Autos nachts mit festlicher Beleuchtung über unsere Straßen sausen", räumte Wissing ein. "Aber brauchen wir das wirklich?"

Auch über ein Nutzungsverbot für Autoradios habe man im Verkehrsministerium nachgedacht, aus Sicherheitsgründen jedoch letztlich davon abgesehen. "Das Fahren im Dunkeln kombiniert mit der Abwesenheit von Ablenkung könnte dazu führen, dass mehr Menschen am Steuer einschlafen", so Wissing.

Die Regelung gilt bis einschließlich 31. März 2023. Wer trotzdem mit Licht fährt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 70 Euro sowie einen Punkt in der Stromverschwenderkartei in Flensburg.

swo, dan, ssi; Foto: Shutterstock
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