Washington, Lucca (dpo) - Nach der erfolgreichen Entführung von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro gelingt den USA der nächste Streich: Soldaten der Eliteeinheit Delta Force haben heute in der italienischen Stadt Lucca Paolo Venturini, den Chef der Lebensmittelmarke Bertolli in ihre Gewalt gebracht. Er befindet sich derzeit auf einem US-amerikanischen Kriegsschiff auf dem Weg nach New York.
Insidern zufolge befahl US-Präsident Trump die Operation, bei der mehrere Black-Hawk-Kampfhubschrauber zum Einsatz kamen, nachdem er erfahren hatte, dass Bertolli einer der größten Ölproduzenten Europas ist. "Amerika muss diese Ressourcen kontrollieren", soll er laut Zeugen gesagt haben.
Paolo Venturini soll schon am Donnerstag in New York vor Gericht gestellt werden. Ihm werden unter anderem Drogenhandel und ein schwerer Fall von Nichtsoforttrumpgebenwaserwillhaftigkeit vorgeworfen.
Die USA erwarten außerdem vom Vizechef von Bertolli, dass er mit ihnen kooperiert und den europäischen Markt für amerikanische Ölkonzerne wie ExxonMobil, Chevron und BirdKillerOil öffnet.
In einer ersten Stellungnahme hat Italien das Vorgehen der USA kritisiert. Auch Bundeskanzler Merz hat sich bereits geäußert: "Paolo Venturini hat Öl in Flaschen verkauft, wo der Deckel schon nach ein paar Wochen total fettig wurde, sodass man sie kaum mehr aufschrauben konnte. Er spielte in der Lebensmittelbranche eine problematische Rolle. Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex. Dazu nehmen wir uns Zeit."
dav, dan, ssi
