Gelsenkirchen, Berlin, New York (dpo) - Immer lauter werden die Forderungen, angesichts des unberechenbaren Verhaltens der Trump-Administration die in den Vereinigten Staaten gelagerten deutschen Goldreserven zurückzuholen. Gleichzeitig besteht die Sorge, dass die US-Regierung sie nicht so einfach hergeben wird. Nun hat sich eine Gruppe anonymer Freiwilliger aus Gelsenkirchen bei der Bundesregierung gemeldet.
"Wir sind Profis auf dem Gebiet der unbürokratischen Umlagerung von Finanzmitteln", erklärten zwei vermummte Männer bei einer Pressekonferenz. "Wir konnten da schon in unserer Heimatstadt wichtige Erfahrungen sammeln. Wer Referenzen braucht, muss nur 'Gelsenkirchen Sparkasse' googeln."
Die Gruppe bietet der Bundesregierung an, die rund 1.236 Tonnen deutschen Goldes, die in der Federal Reserve Bank in New York lagern, unauffällig zu extrahieren und nach Deutschland zu bringen.
"Wir brauchen dafür nur einen sehr leistungsfähigen Tunnelbohrer, der per Schiff nach New York gebracht werden muss", so einer der Männer. "Alles Weitere erledigen wir dann vor Ort. Das Schiff soll solange mit laufendem Motor am Hafen warten."
Bezahlung brauchen die vermummten Männer keine. "Uns reicht schon, wenn uns die Regierung Straffreiheit in einer anderen Sache zusichert."
Etwaige für sie entstandene Unkosten wollen die Gold-Extraktionsprofis unbürokratisch begleichen, sobald sie in den Tresorraum der Federal Reserve vorgedrungen sind. "Da ist ja nicht nur deutsches Gold gelagert", so einer der beiden. "Das passt dann schon."
Eine Antwort der Bundesregierung auf das Angebot steht derzeit noch aus.
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