Davos (dpo) - Eklat auf dem Wirtschaftsforum in Davos: Bei einer Rede forderte der Ministerpräsident Norwegens die USA auf, Alaska an sein Land abzutreten. Der Grund: Jonas Gahr Støre wurde bei den letztjährigen Oscars unverschämterweise komplett übergangen.
"Sie haben mir bei den Academy Awards 2025 nicht einen einzigen Oscar gegeben", erklärte Støre wütend. "Keinen Oscar für beste Regie, keinen für besten Schauspieler, nicht einmal einen für das beste Bühnenbild oder den besten Tonschnitt."
Weil er von den USA so schlecht behandelt wurde, sieht Støre sich nun nicht mehr an internationale Regeln gebunden.
"Jeder weiß, dass bei meiner Nichtberücksichtigung bei den Oscars die Trump-Regierung die Finger im Spiel hatte", so der norwegische Politiker weiter. "Deshalb brauchen wir Norweger jetzt Alaska für unsere nationale Sicherheit. Nur wir können verhindern, dass Schweden und Finnland dieses Gebiet an sich reißen. Außerdem reimt sich Alaska auf Oscar. Wir kriegen keinen Oscar. Wir nehmen Alaska. Klingt doch logisch."
Verhandlungen mit dem US-Schauspieler Adrien Brody, der 2025 den Oscar als bester Hauptdarsteller verliehen bekam, seine Auszeichnung an Støre zu überreichen, führten leider zu keinem Ergebnis.
Bei Veröffentlichung dieses Artikels stach die Königlich Norwegische Marine bereits in Richtung Alaska in See.
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