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Damit in der Zeit gearbeitet wird: CDU fordert, Mittagspause durch Magensonde zu ersetzen

Berlin (dpo) - Lassen sich so noch ein paar Prozent mehr für die Wirtschaft rausholen? Angesichts der ökonomischen Lage in Deutschland plant die CDU, zur Produktivitätssteigerung die altbekannte Mittagspause durch eine unkomplizierte Speisung am Arbeitsplatz per Magensonde zu ersetzen.

"Mittagspausen dauern oft eine Stunde und länger und verschwenden so wertvolle Arbeitszeit", erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer Rede vor CDU-Abgeordneten. "Komplett auf Nahrungsaufnahme zu verzichten, ist allerdings keine Lösung. Denn auch Hunger kann die Produktivität senken."

Aus diesem Grund soll Arbeitnehmern, bei denen dies logistisch möglich ist, weil sie beispielsweise am Schreibtisch arbeiten, eine Magensonde gelegt werden. Immer dann, wenn während der Arbeit ein Hungergefühl auftritt, kann so ganz einfach das jeweilige Tagesmenü über einen Schlauch direkt in den Magen geleitet werden, ohne dass auch nur eine Minute wertvoller Arbeitszeit verloren geht.

Merz knöpft die untere Hälfte seines Hemds auf und gibt den Blick auf eine Magensonde frei. "Ich bin da übrigens schon mal mit gutem Beispiel vorangegangen, meine Damen und Herren", so der Bundeskanzler. "Während ich Ihnen das hier erzähle, genieße ich Kohlrouladen mit Klößen und Bohnen. Sehr lecker! Glaube ich zumindest."

Kurz nach Bekanntwerden der Pläne stiegen die Aktienwerte zahlreicher deutscher Großkonzerne um 3 bis 7 Prozent.

adg, ssi, dan; Foto: Shutterstock
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