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AfD in Verband der Familienunternehmen aufgenommen

Berlin (dpo) - Sie bringen alles mit, was man braucht: Die AfD wurde heute in den Verband der Familienunternehmer aufgenommen. Besonders gelobt wurde von dem Lobbyverband, der zahlreiche große Konzerne vertritt, dass die Partei das Prinzip "Familienunternehmen" zur Perfektion geführt hat.

"Wir haben ja schon vor ein paar Monaten einen Vorstoß unternommen, mit der AfD ins Gespräch zu kommen", erklärte Verbandschefin Marie-Christine Ostermann. "Das wurde teils scharf kritisiert, aber jetzt zeigt sich eben, dass wir Familienunternehmer und die AfD doch sehr gut zusammenpassen."

Auch den Familienunternehmern gehe es in erster Linie darum, möglichst viel Geld zu scheffeln und das Gescheffelte dann möglichst in der gleichen Familie zu halten.

Als Familienunternehmen definiert der Verein laut Satzung Unternehmen, in deren Eigentümerstrukturen mindestens 25 Prozent miteinander verwandte Personen zu finden sind, welche auch Einfluss auf die Geschäftsführung ausüben. Dies treffe auf die AfD voll und ganz zu: "Wir schätzen den Anteil miteinander verwandter Personen sogar noch deutlich höher ein."

Neben der AfD vertritt der Verband zahlreiche weitere Familienunternehmen wie Miele, Sixt, die italienische Mafia, Tengelmann, Deichmann, den Abu-Chaker-Clan, Henkel, Melitta und die CSU.

pga, ssi; Foto: picture alliance
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