Berlin (dpo) - Deutschland lässt seine Verbündeten nicht im Stich: Nachdem Donald Trump die Unterstützung anderer Länder bei der Sicherung des Handelsverkehrs in der Straße von Hormus einforderte, springt die Bundesrepublik dem US-Präsidenten bei. Wie der Verteidigungsminister mitteilte, soll bald eine Lieferung von 5000 Helmen an die Vereinigten Staaten erfolgen.
"So wie wir schon der Ukraine in den ersten Kriegstagen nach der russischen Invasion schnell und tatkräftig zur Seite standen, stehen wir nun auch fest an der Seite unserer US-amerikanischen Verbündeten", erklärte Boris Pistorius (SPD). "Die Amerikaner werden sie sehr gut brauchen können, wenn sie ernsthaft versuchen wollen, die Straße von Hormus zu öffnen."
Die Helme, die aus Altbeständen der Bundeswehr und der DDR-Volksarmee stammen, sind laut Verteidigungsministerium vielseitig einsetzbar. So können sie aufgesetzt und als Kopfschutz getragen, aber beispielsweise auch an einem Stock befestigt und hinter einer Deckung hochgehoben werden, um zu testen, ob der Feind dann schießt.
Spätestens nächste Woche sollen die Helme an die USA übergeben werden.
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