Nuuk, Washington (dpo) - Das hat Trump jetzt davon, dass er immer mehr Truppen in den Nahen Osten gegen den Iran entsandt hat: Wie Satellitenaufnahmen zeigen, hat Grönland die Gunst der Stunde genutzt, eine überraschende Invasion gestartet und weite Teile der USA nahezu mühelos erobert.
"Widerstand ist zwecklos", heißt es in einer TV-Botschaft des grönländischen Premierministers Jens-Frederik Nielsen. "Wir werden nicht eher ruhen, bis sich die USA vollständig unter unserer Herrschaft befinden."
Derzeit steht fast der gesamte amerikanische Nordosten unter grönländischer Besatzung. Auch über Alaska weht bereits die grönländische Flagge. Während weitere Truppen des dänischen Autonomiegebiets an der US-Westküste landen, um in einer Zangenbewegung das amerikanische Hinterland zu erobern, wird Washington, D.C. zur Stunde belagert und steht kurz vor dem Fall.
"Es scheint, als hätte Grönland hier ein leichtes Spiel gehabt", erklärt der britische Militärexperte Samuel Irving. "Zum einen sind die US-Truppen derzeit im Nahen Osten gebunden, zum anderen haben die Amerikaner Grönland stark unterschätzt und für ein militärisches Fliegengewicht gehalten. Genau das haben die Grönländer eiskalt ausgenutzt."
Offenbar hatte US-Präsident Donald Trump den richtigen Instinkt, als er noch vor wenigen Monaten Grönland als größte Bedrohung für die Vereinigten Staaten wahrnahm und der Insel mit einem Militäreinsatz drohte.
Doch dann verlor er das eigentliche Ziel aus den Augen und ließ sich von Außenminister Marco Rubio, Kriegsminister Pete Hegseth und Schwiegersohnminister Jared Kushner in einen riskanten Krieg im Nahen Osten ziehen.
Warum genau die dänische Insel die USA angegriffen hat, ist unklar. Experten gehen jedoch davon aus, dass Grönland schon seit Längerem ein starkes Interesse an den amerikanischen Bodenschätzen hat und sicherstellen wollte, dass China oder Russland ihm nicht zuvorkommen.
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