Mannheim (dpo) - Ganz Deutschland ächzt unter hohen Benzinpreisen. Jetzt schaltet sich der Musiker und Universalgelehrte Xavier Naidoo in die Debatte ein. Ihm zufolge liegen die Spritpreisrekorde nicht an der Sperrung der Straße von Hormus, sondern daran, dass eine klandestine Gruppe von unterirdisch lebenden Kannibalen uns das Benzin wegtrinkt.
"Das ist eigentlich ein offenes Geheimnis", erklärte Naidoo am Rande einer Kundgebung gegen Sauerstoff in der Luft. "Ein unterirdisch lebender Kannibale verbraucht locker 300 Liter Benzin am Tag."
Aufgrund dieses hohen Bedarfs seien die Preise an den Tankstellen derzeit so stark angestiegen. "Dr. Westinghouse vom NIT hat gezeigt, dass unter den ersten fünf Bodenschichten in 400 Metern Tiefe riesige Hohlräume sind", erklärt der Musiker weiter. "Seit die Rothschilds im Jahr 73286 des Mayakalenders mithilfe der Ashkenasi-Sonnentempler Erdöl aus dem alten Drachenblut unter der Erde gewonnen haben, trinken Kannibalen, die dort leben, unser Benzin weg, mit Strohhalmen aus purem Diamant."
Laut Naido werde schon in der Bibel vor den Machenschaften der unterirdischen Menschenfresser und Benzintrinker gewarnt: "Da steht ja im Buch Jeremia: 'Für den Gott Baal haben sie Opferstätten errichtet, wo sie ihm ihre Kinder verbrennen.' Baal, Kanni-Baal – merkt ihr was? Und was verbrennt man normalerweise? Benzin! Also, das sollte sich jeder mal anschauen, der es nicht glauben will."
Anschließend aß Naidoo den Schaumstoff-Windschutz vom Mikrofon des Postillonreporters und krähte wie ein Hahn, bevor er sich Purzelbäume schlagend auf den Weg zu seinem Auto machte.
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