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Zum Schutz vor Attentaten: Secret Service stattet Trump mit Sturmgewehr aus

Washington (dpo) - Nach dem Attentatsversuch auf Donald Trump beim White House Correspondents Dinner am Wochenende überdenkt der Secret Service sein Sicherheitskonzept. Als wichtigste Neuerung wolle man den US-Präsidenten künftig dauerhaft mit einem Sturmgewehr des Typs AR-15 ausstatten.

"Der Mordversuch vom Wochenende und das gescheiterte Attentat in Butler letztes Jahr haben gezeigt, dass unsere bisherige Herangehensweise nicht ausreicht", erklärte Secret-Service-Sprecher Anthony Guglielmi. "Deshalb wird Donald Trump bei der Verteidigung seiner Person von jetzt an selbst die Federführung übernehmen. 'Erst schießen, später Fragen stellen' lautet das neue Motto."

Um das zu gewährleisten, soll der Präsident rund um die Uhr ein geladenes und entsichertes Sturmgewehr führen. Sobald er sich bedroht fühlt, soll er sofort das Feuer eröffnen.

"Das Einzige, was einen bösen Typen mit einer Waffe stoppen kann, ist ein guter Typ mit einer Waffe", so Guglielmi. "Oder in dem Fall, um es mit den Worten des Präsidenten zu sagen: der beste, intelligenteste, stärkste und heißeste Typ aller Zeiten mit einer Waffe"

Kritiker befürchten allerdings, der notorisch dünnhäutige US-Präsident könnte das Gewehr auch für andere Zwecke nutzen – etwa um lästige Journalistenfragen zu unterbinden oder Zwischenrufer bei öffentlichen Auftritten auszuschalten.

Derzeit sind mehrere Secret-Service-Agenten damit beschäftigt, Trump einzuschärfen, wie herum er das Gewehr halten muss.

ssi, dan; Foto [M]: Shutterstock
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