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Bundesverband der Homöopathen kritisiert geplante Zuckerabgabe der Bundesregierung

Berlin (dpo) - Nach Medienberichten über Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Zuckersteuer regt sich Widerstand in den am stärksten betroffenen Branchen: Der Bundesverband der Homöopathen (BdH) kritisierte eine mögliche Abgabe scharf und warnte vor massiven Preisanstiegen.

"Die von der Regierung beschlossene Zuckersteuer ist ein ganz klarer und gezielter Angriff auf alle Hersteller homöopathischer Präparate", schreibt der Verband in einer Stellungnahme. "Das Gesundheitsministerium weiß ganz genau, dass Globuli praktisch zu 100 Prozent aus Zucker bestehen."

Experten gehen daher davon aus, dass die geplante Zuckersteuer die Homöopathiebranche hart treffen wird.

Die Kosten weiterzugeben, hält der Verband für riskant: "Wenn wir noch teurer werden, besteht die Gefahr, dass unsere Patienten merken, dass wir sie über den Tisch zi… äh… vielleicht steigen sie dann auf echte… äh… schulmedizinische Präparate um", so Sprecher Cornelius von Bredow.

Es ist nicht der erste Angriff auf die Homöopathie. Erst vor wenigen Jahren wurde die Ausstrahlung von Werbung für Süßigkeiten im Kinderfernsehen verboten. Seitdem können Hersteller ihre homöopathischen Präparate dort nicht mehr bewerben.

dan, ssi; Foto: Shutterstock
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