Köln (dpo) - Als Thorsten Blechner aus Köln nach zwei Wochen All inclusive auf Teneriffa wieder nach Hause flog, hatte er eine zündende Idee: Anders als nach anderen Urlauben schnitt er das All-Inclusive-Bändchen an seinem Handgelenk nicht durch. Stattdessen nutzt er es jetzt auch zu Hause in Deutschland, um gratis verköstigt zu werden.
"Keine Ahnung, warum ich da nicht schon früher draufgekommen bin", erzählt der 34-Jährige, während er in einem edlen Restaurant in der Innenstadt schlemmt. "Mit dem Band am Handgelenk kann ich mich prima überall durchfuttern."
Vorzugsweise besucht Blechner seitdem Restaurants, die ein Büffet anbieten. "Ich spaziere da einfach rein, halte mein All-Inclusive-Bändchen sichtbar hoch, esse mich satt und dann gehe ich wieder. Das ist einfach mega!"
Nur einmal wurde der preisbewusste Kölner von einer Restaurantangestellten aufgehalten, die wollte, dass er bezahlt. Blechner: "Ich hab ihr dann eine Kontaktadresse von TUI gegeben, bei denen ich meinen All-Inclusive-Urlaub gebucht habe. Damit die das mit meinem Reiseveranstalter klären können. Und dann bin ich einfach gegangen."
Heute Abend will Blechner in einem der edelsten Clubs Kölns feiern gehen und testen, ob sein All-Inclusive-Bändchen auch dort funktioniert. Freien Eintritt erhält er dort ohnehin schon immer, nachdem er vor anderthalb Jahren nach einem Besuch beschloss, den Stempel auf seinem linken Handgelenk nie mehr abzuwaschen.
anh, ssi, dan; Foto: Shutterstock
