Berlin (dpo) - Trauer um einen engen Mitarbeiter des Bundeskanzlers: Jörg Benninghofen (51), langjähriger PR-Berater von Friedrich Merz, ist heute tot in seiner Wohnung in Berlin aufgefunden worden. Laut Polizei geht man derzeit davon aus, dass er bereits vor über 12 Monaten eines natürlichen Todes starb.
"Friedrich Merz sympathisch wirken zu lassen und vor Fettnäpfchen zu schützen, war Jörgs ganze Leidenschaft", erinnert sich ein einstiger Weggefährte im Gespräch mit dem Postillon. "Jetzt zu erfahren, dass er so lange tot in seiner Wohnung lag, ist ein schreckliches Gefühl."
Nach Angaben der Polizei deuten die Fundumstände darauf hin, dass Benninghofen wahrscheinlich beim Frühstück einem Herzinfarkt erlag. "In den Händen hatte er noch eine Zeitung mit der Schlagzeile 'Merz will Spahn zum Fraktionsvorsitzenden machen'", so ein Sprecher. "Er ist also wohl sehr plötzlich verstorben."
Vonseiten der CDU zeigte man sich überrascht und bestürzt über den Tod des erfahrenen PR-Fachmanns. "Klar, wir hatten länger keinen Kontakt mehr mit ihm", so CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann. "Aber wir dachten einfach, dass der Bundeskanzler alles richtig macht und Herr Benninghofen sich schon bei uns meldet, falls es mal ein Problem gibt. Dass er offenbar die ganze Zeit tot war, stimmt uns traurig."
Jörg Benninghofen hinterlässt zwei erwachsene Kinder, fünfzehn Dartscheiben mit aufgedrucktem Merz-Gesicht und eine Sammlung diverser Drogen und Medikamente.
dan, ssi
