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"Wollte damit Anschlag auf Präsidenten verüben": US-Behörden stellten in Gepäck von somalischem Schiedsrichter rote und gelbe Karten sicher

Washington, Miami (dpo) - Nachdem die Behörden am Flughafen von Miami dem somalischen Schiedsrichter Omar Artan die Einreise verweigerten, erhebt die US-Regierung schwere Vorwürfe gegen den Unparteiischen: In seinem Gepäck seien rote und gelbe Karten gefunden worden, mit denen er einen Anschlag auf den Präsidenten hätte verüben können, so Trump-Sprecherin Karoline Leavitt.

"Glauben Sie wirklich, dass wir es zulassen, dass ein somalischer Mann mit zweifelhaften Motiven die Möglichkeit erhält, dem US-Präsidenten die gelbe oder gar die rote Karte zu zeigen?", fragte Leavitt aufgebracht. "Dieses Land würde untergehen, wenn Donald Trump Gelb-Rot oder glatt Rot bekäme und sofort aufhören müsste. Es war absolut richtig, Herrn Artan nicht einreisen zu lassen."

Tatsächlich hätte eine rote Karte gegen Trump laut US-Verfassungsexperten das Potenzial, das Land ins Chaos zu stürzen. Zwar sieht das Gesetz vor, dass im Fall des Ablebens eines Präsidenten der Vizepräsident nachrückt, doch für eine sportliche Sperre gibt es keinen Präzedenzfall. Sie könnte eine Verfassungskrise auslösen.

Leavitt räumte ein, dass die Behörden handfeste Beweise fanden, die belegen würden, dass Artan die Karten wirklich gegen Trump einsetzen wollte. Doch jedem mit gesundem Menschenverstand müsse klar sein, dass Artan Böses im Schilde führte. "Sehen Sie sich nur seine Hautfarbe an. Das ist Beweis genug", so Leavitt.

Weiterhin wurden im Gepäck des mutmaßlichen somalischen Terroristen ein Spray mit einem weißen Pulver (womöglich Anthrax) sowie eine kleine Pfeife (vermutlich zum Rauchen von Crack) gefunden.

ssi, dan; Foto Antar: picture alliance / Anadolu | Abuukar Mohamed Muhidin
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