Stuttgart (dpo) - Und schon wieder gibt es eine neue Hiobsbotschaft von der Stuttgart-21-Baustelle: Offenbar haben die Bauarbeiter zu tief gegraben, weshalb nun ein Balrog in dem noch nicht fertiggestellten Tiefbahnhof wütet. Experten befürchten eine erneute Verzögerung der Fertigstellung.
"Die Bedingungen sind gerade ehrlich gesagt überhaupt nicht gut", erzählt ein Insider. "Es ist unglaublich schwierig, voranzukommen und gleichzeitig den Balrog irgendwie im Zaum zu halten. Wir haben zu wenig magische Waffen und Heiltränke, um groß etwas gegen ihn auszurichten."
Immer wieder komme es daher vor, dass Arbeiten, die gerade erst fertiggestellt wurden, sofort im Anschluss von dem Dämon wieder vernichtet werden.
Bitter: Umweltschützer hatten schon lange vor dem Baustart in einem Gutachten mit dem Titel "Risiken für Mensch und Umwelt durch die mögliche Entfesselung eines Balrogs" vor genau dieser Gefahr gewarnt, doch die Deutsche Bahn, die Landesregierung und die Bauleitung hätten sämtliche Bedenken in den Wind geschlagen.
Inzwischen werden mehrere Ansätze zur Behebung des Problems diskutiert: Während manche dafür plädieren, den Balrog täglich mit einer Herde Schafe zu füttern und dadurch abzulenken, fordern andere, die Stelle eines grauen oder weißen Magiers auszuschreiben, der die Bestie vertreiben und ihr Einfallstor versiegeln soll.
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