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Damit die Stadt endlich sauber wird: Berlin will künftig einmal im Monat ein Freundschaftsspiel gegen Japan ausrichten

Berlin (dpo) - Nachdem auch bei dieser WM Bilder um die Welt gingen, die japanische Fußballfans dabei zeigen, wie sie im Anschluss an WM-Begegnungen das Stadion aufräumen, hat der Berliner Senat einen kühnen Plan gefasst. Künftig soll die Nationalmannschaft Japans einmal pro Monat zu einem Freundschaftsspiel in die Hauptstadt eingeladen werden.

"Nicht nur unseren Stadien würden es gut tun, einmal im Monat von japanischen Fans besucht zu werden, sondern die ganze Stadt", erklärte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) auf einer Pressekonferenz. "Wir stellen Freikarten zur Verfügung sowie Müllsäcke und diese praktischen Greifer, damit man sich beim Aufsammeln nicht bücken muss."

Die Freundschaftsspiele sollen im Wechsel gegen die Deutsche Nationalmannschaft sowie Berliner Clubs wie Hertha BSC oder den 1. FC Union Berlin ausgetragen werden. Dabei will die Stadt darauf achten, dass zwischen den Unterkünften der Fans und den Austragungsorten der Spiele ein möglichst weiter Weg liegt, damit eine großflächige Stadtreinigung gewährleistet ist.

"Wir hoffen, dass dieser Vorschlag von japanischer Seite Zustimmung findet", so Spranger. "Einen Versuch ist es Wert. Berlin braucht Japan!" Dann verließ die Innensenatorin die Pressekonferenz und ließ ihre zusammengeknüllten Notizen sowie eine leere Wasserflasche und eine Snickers-Verpackung auf dem Redepult zurück.

anh, dan, ssi; Foto: picture alliance / AP Photo/Jessica Tobias | Jessica Tobias
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