Berlin (dpo) - Nach dem Aus der deutschen Nationalmannschaft sorgte Bundeskanzler Friedrich Merz mit einem Tweet für Irritationen, in dem er die Leistung des Teams lobte. Nun erklärte sich der CDU-Politiker dazu.
"Viele wunderten sich vielleicht, warum ich, der sonst eher damit auffällt, Leute als faul und nicht leistungsbereit zu beschimpfen, hier plötzlich so empathisch und verständnisvoll reagiere", so Merz. "Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass es sich bei den Spielern der Nationalmannschaft um Multimillionäre handelt. Und mit denen hatte ich schon immer sehr viel Empathie. Ich bin ja schließlich auch selbst einer."
Mit den überbezahlten Nationalspielern, die weit unter ihren Möglichkeiten blieben, könne sich Merz selbst sehr gut identifizieren. "Ich bin ja selbst auch überbezahlt und krieg nichts auf die Reihe", so der Kanzler. "Das verbindet natürlich."
Für Arme, sozial Schwache, Arbeitslose und Kranke hingegen hat Merz keine Empathie. "Ich bin ja selbst nicht arm, sozial schwach, arbeitslos oder krank. Wenn diese Leute nicht genug leisten, dann ist das eine unerhörte Frechheit und muss hart bestraft werden!"
Den Spielern der Nationalmannschaft hingegen wünscht Merz, dass der DFB ihnen - wie etwa auch in DAX-Konzernen oder amerikanischen Hedgefonds üblich - trotz ihres Versagens einen ordentlichen Bonus auszahlt.
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