Boston (dpo) - Die Vorbereitungen für das Sechzehntelfinale gegen Paraguay laufen auf vollen Touren. Ein wichtiger Schlüssel zum Sieg könnte ausgerechnet eine Trainingssondereinheit sein, die Julian Nagelsmann selbst gerade absolviert: Er übt, Stürmer Deniz Undav früher einzuwechseln.
"Ich weiß: Wenn einer ein paar Kisten gegen Paraguay macht, dann Deniz. Aber ihn von Anfang an zu bringen, schaff ich einfach nicht", gibt Nagelsmann unumwunden zu. "Da fehlt mir einfach die Klasse. Aber ich denke, ich kann es schaffen, ihn früher zu bringen. Und das trainiere ich."
Immer wieder lassen Nagelsmanns Trainerassistenten eine Uhr laufen. Dann ist es am Bundestrainer, Undav so schnell wie möglich zu bringen. "Inzwischen schaffe ich es schon nach 51 Minuten, aber da geht noch mehr", macht sich Nagelsmann selbst Mut. "Vielleicht schaffe ich es bis zum Spiel, Undav schon nach 40 Minuten zu bringen. Daran arbeite ich."
Der Bundestrainer muss allerdings auch aufpassen: Trainiert er die frühe Einwechslung zu intensiv, könnte seine Einwechselmuskulatur so stark beansprucht werden, dass er Undav gegen Paraguay überhaupt nicht mehr bringen kann.
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