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Hochrechnung: Bis Ende 2028 ist jeder Brite einmal Premierminister gewesen

London (dpo) - Mit Keir Starmer ist erneut ein britischer Premierminister nach kurzer Regierungszeit zurückgetreten. Dabei wird der hohe Verschleiß von Regierungschefs laut einer neuen Hochrechnung der Royal Society langsam zum Problem für das Königreich: Demnach ist bei anhaltendem Trend bis 2028 jeder Brite einmal Premierminister gewesen.

"Für viele Briten mag sich das wie eine gute Nachricht anhören, dass sie allesamt erwarten können, in den kommenden Monaten irgendwann zumindest eine kurze Zeit lang Premierminister sein zu dürfen", erklärt die Demografin und Politikwissenschaftlerin Marion Ainsworth. "Aber das führt auch schnell zu Problemen. Ab 2028 müsste man nämlich überlegen, wo man neue Prime Minister herbekommt. Sollen die aus dem Ausland eingeflogen werden? Oder fängt man einfach wieder von vorne an?"

Viel drängender sei jedoch die Frage, was Großbritannien mit derart vielen Altpremierministern anfangen soll. "Die werden sich natürlich ständig in allen Lebenslagen wichtig machen und versuchen, eine Sonderbehandlung zu bekommen", so Ainsworth weiter. "Das gibt ein riesiges Chaos, wenn alle um sie herum ebenfalls Former Prime Minister sind und es als unter ihrer Würde empfinden, anderen eine Sonderbehandlung zuteil werden zu la… Sekunde."

In diesem Moment bekommt Ainsworth einen Anruf. "Premierministerin? Ich? Ab sofort? Ja, klar! Was für eine Ehre!"

Sie legt auf und verabschiedet sich von unserem Reporter. "Ich muss leider los, aber Sie sollten sich geehrt fühlen. Sie haben tatsächlich gerade mit der künftigen Regierungschefin Großbritanniens gesprochen."

pfg, dan, ssi; Foto: Shutterstock
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