Washington (dpo) - Ging hier alles mit rechten Dingen zu? Die FIFA hat heute entschieden, dass alle vier belgischen Tore gegen die USA für ungültig erklärt werden. Somit wird das Spiel als 1:0-Sieg für die Amerikaner gewertet. Insidern zufolge ging der Entscheidung ein Anruf von US-Präsident Trump bei FIFA-Chef Gianni Infantino voraus.
"Nach Überprüfung der Zeitlupen sind wir zum Schluss gekommen, dass alle vier von Belgien erzielten Tore irregulär waren", erklärte FIFA-Chef Gianni Infantino. "Bei Tor 1 wurde eine Abseitsposition übersehen, beim zweiten Tor hat sich der belgische Stürmer beim Kopfball aufgestützt, beim dritten Tor wurde der amerikanische Torwart im Mittelfeld unfair angegangen und beim vierten Tor war auch irgendwas."
Laut dem Weltfußballverband wurde diese Entscheidung völlig unabhängig getroffen und steht in keinster Weise mit einem Anruf Trumps in Zusammenhang, in dem dieser Gianni Infantino eine Überweisung von fünf Milliarden Dollar angeboten und im Fall einer Ablehnung mit der Bombardierung des FIFA-Hauptquartiers in Zürich gedroht hat.
"Diese sehr spezifischen Spekulationen entbehren jeder Grundlage", so Infantino. "Wir sind unabhängig und lassen uns unsere Entscheidungen nicht vom Präsidenten der USA diktieren. Auch, wenn er das vielleicht größte Fußball-Genie unserer Zeit ist, dazu klug, schön und sexy… aber ich schweife ab: Hier bei der FIFA gibt es keinerlei geheime Sympathien für Trump."
Der belgische Fußballverband hat unmittelbar nach Bekanntwerden Einspruch gegen die Entscheidung eingelegt. Er wurde drei Sekunden später abgeschmettert.
ssi, coe; Foto Infantino: picture alliance / Matthias Koch, Foto Trump: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Alex Brandon
