Berlin (dpo) - So will die Regierung die Wende schaffen: Um die Bundesrepublik sportlich endlich wieder voranzubringen, hat die große Koalition heute ein Sondervermögen von 30 Milliarden Euro beschlossen. Mit dem Geld soll das künftige Gehalt von Jürgen Klopp als Bundestrainer finanziert werden.
"Die Fußball-Zeitenwende ist eingeleitet", verkündete Bundeskanzler Friedrich Merz. "Es ist essentiell, dass wir alles in die Waagschale werfen, um die Zukunft Deutschlands auch sportlich zu sichern."
Das Sondervermögen wurde notwendig, weil der Deutsche Fußball-Bund eine mögliche Verpflichtung von Jürgen Klopp alleine nicht stemmen kann. "Wir sind nicht Red Bull", so DFB-Präsident Bernd Neuendorf. "Wir sind nur ein mittelkorrupter Fußball-Landesverband. Unsere Mittel sind endlich."
Das 30-Milliarden-Euro-Sondervermögen ist nicht allein für Jürgen Klopps Gehalt notwendig. Etwa 15 Prozent des Betrages dürften für Julian Nagelsmanns Abfindung eingeplant sein.
Um das Sondervermögen finanzieren zu können, muss an anderer Stelle gestrichen werden: So werden etwa Renten und Arbeitslosengeld gekürzt, die Steuern erhöht und sämtliche Investitionen in Klimaschutz gestrichen.
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