Thessaloniki (dpo) - Nachdem während eines Ryanair-Flugs von Thessaloniki nach Memmingen eine Scheibe platzte, wurde ein Passagier mit dem Kopf aus dem Fenster gesaugt, wo er minutenlang mit den Schultern steckenblieb. Nach einer Notlandung fordert die Fluggesellschaft von ihm nun einen Preisaufschlag.
"Der Passagier hat sich spontan entschieden, die exklusive Ryanair-Frischluft-Experience in Anspruch zu nehmen, anstatt gewöhnliche Kabinenluft zu atmen", so ein Sprecher der Fluggesellschaft. "Diese Option hat bei uns einen regulären Aufpreis von 20 Euro, der in der Regel direkt im Flugzeug mit Karte bezahlt werden kann."
Allerdings habe sich der Mann nach der Landung direkt in ein Krankenhaus transportieren lassen, statt seine Rechnung zu begleichen. "Das ist bedauerlich und hat eine Mahngebühr von 5 Euro zur Folge", erklärt der Sprecher weiter. "Wir hoffen, dass er sich einsichtig zeigt und wir nicht weitere rechtliche Schritte einleiten müssen."
Immerhin: Dadurch, dass er im Fenster stecken blieb, vermied es der Fluggast, den Außenbereich des Flugzeugs in Anspruch zu nehmen, dessen Nutzung ihn weitere 40 Euro gekostet hätte.
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