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Kann er es einfach nicht? Von Spahn bestelltes Kind ist offenbar überteuerte Strohpuppe

Berlin (dpo) - Er hat einfach kein glückliches Händchen: Im Haus von Unions-Fraktionschef Jens Spahn war heute die Ernüchterung groß, als sich das für viel Geld von einer Leihmutter in den USA bezogene Kind als Strohpuppe herausstellte.

"Hm… irgendwie ist er sehr still, der Kleine", so Spahn, als er das Kind erstmals auf den Arm nahm. "Aber gut, er hat ja auch eine anstrengende Geburt hinter sich. Was ich mich aber trotzdem frage: Ist das normal, dass die Augen aussehen wie Knöpfe?"

Als schließlich ein Arm des vermeintlichen Neugeborenen abbrach und zu mehreren Strohhalmen zerfiel, dämmerte es dem Politiker, dass er womöglich bei der Auftragsvergabe nicht gründlich genug vorgegangen sein könnte. "Och Mensch, das darf doch nicht wahr sein", seufzte Spahn. "Dabei habe ich die Leihmutter doch extra von einem Parteikollegen vermittelt bekommen, der eine satte Provision eingestrichen hat, um sicherzustellen, dass es ein absolut echtes Menschenkind ist. Es ist einfach wie verhext!"

Das fehlerhaft bestellte Kind soll nun eingestampft werden. Derzeit prüft Spahn, wie er das verlorene Geld für die Strohpuppe auf die Steuerzahler abwälzen kann.

dan, ssi; Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler + Shutterstock
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