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Imbisswirt schafft neue Teller an und hat jetzt plötzlich ein Sternerestaurant

Oberhausen (dpo) - Von schnöder Imbisskost zu Haute Cuisine: Seit Gastronom Arben Krasniqi für seine Currywurstbude in Oberhausen neue Teller angeschafft hat, kann er sich kaum noch vor zahlungskräftiger Feinschmeckerkundschaft retten.

"Eigentlich war das ja alles ein Fehler gewesen", berichtet Krasniqi. "Ich habe einfach online nicht richtig geschaut und versehentlich viel zu große Teller bestellt." Nachdem die Ware ankommt, ist er zunächst verzweifelt. "Ich habe gedacht: Wie kannst du nur so dumm sein und bestellen, ohne genau zu prüfen, bist du Jens Spahn oder was?"

Weil ein Umtausch zu umständlich ist, beschließt Krasniqi, die überdimensionierten Teller einfach zu benutzen und das Essen klein in der Mitte zu platzieren. Zunächst erntet er nur ein paar erstaunte Blicke. Doch drei Tage später verkündet plötzlich der renommierte Restaurantführer Guide Michelin, der Currywurstbude von Arben Krasniqi drei Sterne zu verleihen.

"Da war wohl ein Restauranttester bei mir, ohne dass ich es gemerkt habe", so der 61-Jährige. "Der war ganz aus dem Häuschen und hat geschrieben, sowas wie bei mir würde man in keinem Restaurant bekommen. Und jetzt rennen mir plötzlich alle die Bude ein."

Notgedrungen passte der Imbissbesitzer den Preis für seine Currywurst inzwischen von 4 Euro auf 42,90 Euro an. "Meine neuen Gäste erwarten das von mir", erklärt er. Auch an seinen Produktnamen hat er inzwischen gefeilt: Statt "Currywurst mit Brötchen" oder "Pommes Schranke" findet man auf seiner Speisekarte nun "Brühwurst-Zylinder im Curry-Tomaten-Voile an Weizengebäck-Hemisphären" und "Kartoffelbâtonnets in stillgereifter Tomatengastrique und Eigelb-Emulsion auf Rapsölfundament"

dor, dan, ssi
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