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DNA stimmt nicht überein: Hat Buckelwal Timmy seinen Tod nur vorgetäuscht, um in Ruhe gelassen zu werden?

Pöhl, Anholt (dpo) - Nachdem ein DNA-Test ergeben hat, dass der auf der dänischen Insel Anholt angespülte tote Wal nicht dieselbe DNA wie der Buckelwal Timmy hat, steht nun ein schrecklicher Verdacht im Raum: Hat Timmy seinen Tod nur vorgetäuscht, um endlich von den Deutschen in Ruhe gelassen zu werden?

"Bisher hielten wir Buckelwale zwar für intelligente Tiere, aber so eine eiskalte Aktion hätten wir Timmy nicht zugetraut", erklärt einer der Helfer. "Wir sind ehrlich gesagt auch menschlich enttäuscht von ihm. Wir dachten, er würde uns wenigstens auch ein bisschen mögen. Waren wir wirklich so aufdringlich? So besessen? Wo ist er? Ich will sofort zu ihm!"

Bei der Fälschung seines Todes scheint der Buckelwal überaus akribisch vorgegangen zu sein. So muss er kurz nach seiner Freilassung die Leiche eines anderen Buckelwals aufgetrieben haben, der über eine ähnliche Statur wie Timmy verfügt. Tötete Timmy, um seine Ruhe vor Deutschen zu haben, oder organisierte er den Leichnam im Darknet?

Dann muss er dem Kadaver ähnliche Verletzungen zugefügt haben und die Konturen der Schwanzflosse so manipuliert haben, dass sie mit seiner eigenen nahezu identisch ist, und ihn vor der Insel Anholt platziert haben.

"Jetzt ergibt es auch Sinn, dass der Kadaver weiblich war, während Timmy ja schon von seinem Namen her ganz klar ein Mann ist", so der mecklenburg-vorpommerische Umweltminister Till Backhaus. "Nun steht die Frage im Raum, ob Timmy ein Leichenschänder oder schlimmstenfalls ein Mörder ist. Schlimm, nach allem, was wir für ihn getan haben."

Derzeit bereitet ein Team aus freiwilligen Helfern, Influencern, Millionären und Politikern einen Suchtrupp vor, um weltweit nach dem Buckelwal zu fahnden.

ssi, dan; Foto: picture alliance/dpa | Marcus Golejewski
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