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Endlich tut er was: Merz leert Champagnerflasche aus Privatflugzeug auf Waldbrand

Hohes Venn (dpo) - Seit Tagen steht Friedrich Merz in der Kritik, weil er angesichts mehrerer verheerender Waldbrände untätig blieb. Die dürfte nun verstummen, nachdem der Bundeskanzler heute dabei gesichtet wurde, wie er mit seinem Privatflugzeug über das Hohe Venn an der belgisch-deutschen Grenze flog und eine Flasche Champagner über dem Feuer ausgoss.

"Merz wird ja häufig vorgeworfen, dass er ein wenig abgehoben ist und nicht zupacken kann", erklärt Politikexpertin Nora Horpsch. "Dieses Vorurteil dürften viele nach dieser Aktion nun überdenken."

Zwar löschte Merz' Hilfsflug den seit Tagen tobenden Waldbrand nicht, doch allein die Geste sei ein wichtiges Signal. "Ich bin noch ganz klebrig, weil es mich beim Pausemachen voll erwischt hat", berichtet etwa Feuerwehrmann Manuel Gren. "Und der Brand war eigentlich 400 Meter weiter. Aber es ist trotzdem schön, zu sehen, dass der Kanzler sich kümmert."

Ebenfalls hoch angerechnet werden kann dem Bundeskanzler, dass er auch finanziell Einsatz zeigte. Allein die Flasche Armand de Brignac Brut de la Bonz, die er über dem Feuer ausgoss, soll rund 9500 Euro gekostet haben.

In der Opposition reißt die Kritik an Merz trotzdem nicht ab. Mehrere Abgeordnete unterstellen dem Bundeskanzler, dass er rein zufällig über das Hohe Venn geflogen sei und den Champagner lediglich deshalb weggeschüttet habe, weil er ihm nicht schmeckte.

dan, ssi; Foto: picture alliance/dpa | Axel Heimken + KI + Shutterstock
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