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Anpassung an die Realität: Bundesländer ändern Namen in "Nord-Westfalen" und "Land-Pfalz"

Düsseldorf, Mainz (dpo) - Angesichts der Dürre in Deutschland passen erstmals zwei Bundesländer ihre Namen an: Nord-Westfalen (ehemals Nordrhein-Westfalen) und Land-Pfalz (ehemals Rheinland-Pfalz) gaben heute in einer gemeinsamen Erklärung bekannt, mit dem Schritt auf die voraussichtlich in naher Zukunft erfolgende vollständige Austrocknung des Rheins zu reagieren.

"Wir machen die Namen unserer Bundesländer wieder zukunftsfähig", heißt es in dem Schreiben des nord-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) und seines land-pfälzischen Amtskollegen Gordon Schnieder (CDU). "Wo bislang der Rhein war, sieht man inzwischen hauptsächlich Schotter und vertrockneten Lehm. Der Fluss ist in dieser Form als Namensgeber nicht mehr vermittelbar."

Der Schritt ist zwar drastisch, hatte sich jedoch bereits seit Wochen abgezeichnet. Auch andernorts laufen derzeit Vorbereitungen für ähnliche Namensanpassungen. So behält sich die saarländische Regierung eine Umbenennung des kleinsten deutschen Bundeslandes in "Land" vor, sollten die Pegelstände der Saar weiter sinken. In Regensburg stimmt der Stadtrat in wenigen Tagen über eine Namensänderung in "Dürresburg" ab. Und in Baden-Württemberg fordert eine Petition angesichts des Wassermangels eine Umbenennung in "Auf-dem-Trockenen-Sitzen-Württemberg".

dor, dan; Foto: Shutterstock
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