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Nach Schließung von Russischem Haus: AfD-Politiker ratlos, wo sie jetzt ihre Befehle entgegennehmen sollen

Berlin (dpo) - Nach der Schließung des Russischen Hauses in Berlin herrscht bei der AfD Ratlosigkeit. Derzeit rätseln Politiker der Partei, wo sie ab sofort ihre Befehle entgegennehmen sollen.

"Wir sind da aktuell ein bisschen führungslos und wissen nicht genau, wie's weitergeht", erklärte der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla. "Müssen wir jetzt immer extra nach Russland fahren? Oder geht das ab sofort telefonisch oder so agentenmäßig über einen toten Briefkasten? Fänd ich auch gut."

Eine Anfrage der AfD bei der russischen Botschaft, wie die künftige Zusammenarbeit ablaufen soll, wurde bislang von russischer Seite noch nicht beantwortet.

"Vielleicht wissen auch die Kollegen vom BSW was", so Chrupalla. "Die können wir bei den Sondierungsgesprächen mal fragen."

Aufgrund fehlender Aufträge hat die Parteiführung bis auf Weiteres alle Parteimitglieder angewiesen, genauso weiterzumachen wie zuletzt. Bis neue Instruktionen vorliegen, wolle man weiter auf Themen wie Ausländerfeindlichkeit, Spaltung der Gesellschaft, Ausländerfeindlichkeit, Putinfreundlichkeit und Ausländerfeindlichkeit setzen.

ssi, dan; Fotos: picture alliance / Flashpic | Jens Krick, picture alliance / NurPhoto | Tonny Linke
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