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Siegmund für deutsche Atombomben: "Würden uns helfen bei der Abschiebeoffensive"

Magdeburg (dpo) - Bislang gerierte sich die AfD meist als Friedenspartei und warb für Abrüstung, doch jetzt sorgte Sachsen-Anhalts Parteichef Ulrich Siegmund mit der Forderung für Aufsehen, dass Deutschland nach Atomwaffen streben sollte. Ein "differenziertes atomares Arsenal unterschiedlicher Sprengkraft" würde helfen, die "Remigration" voranzutreiben.

"Unsere Position ist ganz klar, dass wir sagen, wir verteufeln nicht pauschal die Entwicklung von Atombomben", so Siegmund, "weil wir bei der späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen im Sinne der inneren Sicherheit, der eigenen Stabilität und auch der Landesverteidigung."

Die deutschen Atomwaffen will Siegmund im Rahmen eines sogenannten "Uranprojekts" entwickeln, das noch in diesem Jahr in Magdeburg gestartet werden soll.

Welche genaue Rolle Atombomben bei der Abschiebung großer Teile der Bevölkerung spielen sollen, erläuterte er nicht im Detail, wollte aber einen Abwurf über Regionen mit besonders vielen abschiebeunwilligen Personen nicht ausschließen.

Einen weiteren Vorteil sieht Siegmund darin, dass durch einen solchen Einsatz auch ganze Wohnblöcke mit einem Schlag frei würden für den Neuaufbau. "Das kurbelt die Wirtschaft an und schafft Arbeitsplätze für diejenigen, die wirklich arbeiten wollen, für Einheimische. Einheimische, die morgens mit strahlendem Lächeln zur Arbeit gehen und anpacken!"

Siegmund empfiehlt Besitzern von Mietshäusern in Sachsen-Anhalt, sich zeitnah um eine Erweiterung ihrer Versicherungspolice zu kümmern, da die meisten Versicherungen Atombombenschäden bisher nicht abdeckten.

cth, dan, ssi; Foto: picture alliance/dpa | Peter Gercke
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