Newsticker

Immer mehr Tankstellen haben eigene Chirurgie, falls man eine Niere verkaufen muss

Hamburg (dpo) - Die hohen Spritkosten sorgen für Innovation an Deutschlands Tankstellen: Immer mehr von ihnen beschäftigen inzwischen eigenes chirurgisches Personal, das Kunden spontan eine Niere entnehmen kann, falls sie sich das Tanken nicht leisten können.

"Es kommt nicht selten vor, dass Leute volltanken und dann merken, dass sie gar nicht genug Geld haben", erklärt Tankstellenbetreiber Marcel Proost. "Peinliche Situation, aber genau dafür haben wir unser kompetentes Chirurgie-Team."

Von den professionellen Medizinern können sich Autofahrer direkt und unbürokratisch vor Ort eine Niere entnehmen lassen und damit für ihre Tankfüllung bezahlen.

"Das ist auf jeden Fall für viele erst einmal eine sinnvolle Lösung", so Proost. "Allerdings leider auch nur eine vorübergehende: Viele stehen eine Woche später wieder da und wollen sich nochmal eine Niere entnehmen lassen. Da wird's dann schon kniffliger. Da können wir dann je nach Alter und Gesundheit des Kunden höchstens noch einen Lungenflügel entnehmen oder einen Teil der Leber."

Das Angebot wird bislang ähnlich gut angenommen wie zuvor schon tankstelleneigene Kreditbanken und tankstelleneigene Pfandleihen für Schmuck und Goldzähne.

sst, ssi, dan; Foto: Shutterstock
Artikel mit Freunden teilen:
Neuere Ältere

Leserkommentare

Zufallsbild 2

Aus dem Archiv

Titel
Dieser Text sollte niemals angezeigt werden!