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Weil er ein krimineller Ausländer ist: USA schieben Bolsonaro direkt wieder nach Brasilien ab

Washington, Brasilia (dpo) - Das ging schnell: Kaum war der brasilianische Wahlverlierer Flavio Bolsonaro in einer Nacht- und-Nebelaktion in die USA geflohen, ist er auch schon wieder auf dem Rückflug in seine Heimat. Der Grund: Als krimineller Ausländer ist er unerwünscht und wurde direkt wieder abgeschoben.

"Flavio Bolsonaro ist ein krimineller Ausländer, gegen den in Brasilien wegen Geldwäsche, Korruption und Steuerhinterziehung ermittelt wird", erklärte Heimatschutzminister Markwayne Mullin. "Solche Leute wollen wir hier in den USA nicht haben. Zurück nach Brasilien mit ihm!"

ICE-Beamte hatten den Politiker direkt nach seiner Ankunft am Flughafen von Miami in Florida festgenommen und nach einer kurzen Überprüfung in ein Flugzeug nach Brasilien gesetzt.

Noch wenige Stunden zuvor hatten Mitglieder der US-Regierung Bolsonaro in den Vereinigten Staaten willkommen geheißen. Das Außenministerium wollte ihm Visa ausstellen. Das könnte für die Verantwortlichen Konsequenzen haben. Unter anderem steht der Verdacht der Schlepperei im Raum.

"Wir werden überprüfen, wer diesem Kriminellen signalisiert hat, er könne in die USA kommen, und diese Personen zur Verantwortung ziehen", so Mullin. "Notfalls wird es auch Verhaftungen im Weißen Haus geben. Wenn wir nicht reagieren, macht das Schule und immer mehr kriminelle Ausländer kommen aus aller Welt."

Was mit Bolsonaro in Brasilien passiert, ist unklar. Laut US-Heimatschutzministerium sei das Sache der Behörden vor Ort.

anh, ssi; Foto [M]: picture alliance / NurPhoto | Thenews2
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