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Donnerstag, 7. Juni 2018

Leere Sitze im Bundestag werden an Friseure vermietet

Berlin (dpo) - Wer regelmäßig Szenen aus dem Bundestag sieht, kennt das Bild: Immer wieder sind mehr Stühle leer als besetzt, wenn in Deutschland Politik gemacht wird. Nun hat die Hausverwaltung des Reichstagsgebäudes reagiert und angekündigt, leere Plätze während Bundestagsdebatten künftig an Friseure zu vermieten.

"Wir haben derzeit im Plenarsaal 709 Sitze für die Abgeordneten, dazu kommt noch die Regierungsbank und so weiter", erklärt Werner Klintworth von der Hausverwaltung. "Das kriegen wir höchstens zur Kanzlerwahl mal voll oder wenn eine Diätenerhöhung beschlossen wird."
Da sich zudem immer wieder Bürger über die schwache Anwesenheit der Politik beschweren, sollen nun Friseure die leeren Reihen öffentlichkeitswirksam füllen – und zugleich Geld in die Kassen spülen.
"Auch für Kunden hat das Vorteile", so Klintworth. "Sie müssen beim Haareschneiden keine Unterhaltung mehr führen, sondern können sich von inhaltslosem Parteiengeplänkel berieseln lassen." Außerdem können sie direkt auf die Frisuren zeigen, die sie gerne haben möchten (z.B. Merkel, von Storch, Roth, Altmaier).
Auch das Föhnen entfalle, weil die heiße Luft, die manche Politiker von sich geben, für die Haartrocknung völlig ausreiche.
Die ausführenden Friseure versuchen sich nun, auf einen Namen für das Angebot zu einigen. Heiße Favoriten sind derzeit "Reichsschnapp", "P(HA)ARLAMENT", "Fönarsaal", "Strähnhaarsaal", "Absolute M-hair-heit" und "Kontrolle der ExeCUTive".
ssi, dan; Idee: jkö; Foto: (c) dpa
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