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Dienstag, 22. Oktober 2019

Neuer Trend: Hundetattoos immer beliebter

Hannover (dpo) - Schon seit einigen Jahren erfreuen sich Tattoos großer Beliebtheit – immer mehr Menschen aller Gesellschaftsschichten lassen sich Sprüche oder Motive auf die Haut stechen. Inzwischen greift der Trend auch auf den besten Freund des Menschen über: Eine wachsende Zahl von Hundebesitzern lässt ihre Vierbeiner in Hundetattoostudios verschönern.

"Ja, ich bin ausgebucht bis ins Frühjahr", erzählt Hundetätowierer Sebastian Rüdiger, der sich auf Dackel, Doggen, Dobermänner und Dalmatiner spezialisiert hat. "Es scheint bei tätowierten Herrchen und Frauchen eine tiefe Sehnsucht zu geben, dass ihre Tiere ebenfalls tätowiert sind."
Das Tätowieren von Hunden unterscheidet sich kaum vom Tätowieren von Menschen. Die Tinte wird dabei so unter die Haut gestochen, dass sich das Fell des Tieres an den tätowierten Stellen ebenfalls entsprechend verfärbt. "Man wird höchstens ein bisschen häufiger während der Arbeit gebissen", so Rüdiger.
Die Wahl der Motive fällt bei seinen Kunden höchst unterschiedlich aus, so Rüdiger: "Je kleiner der Hund, desto furchterregender ist oft das Motiv. Bei Chihuahuas oder Dackeln liegen beispielsweise feuerspeiende Drachen, zähnefletschende Löwen oder Totenköpfe hoch im Kurs."
Größere Hunderassen hingegen tendieren häufig zu chinesischen Symbolen, erotischen Motiven oder auch Sprüchen. Sebastian Rüdiger: "Erst gestern habe ich einer Schäferhündin 'Ein Tag ohne Hecheln ist ein verlorener Tag!' auf den Hinterlauf tätowiert. Auf Chinesisch natürlich."
Hoch im Kurs stehen auch die Namen von Herrchen und Frauchen sowie Hundetypisches wie Knochen, Näpfe, Briefträger oder ironische Kot-Emojis.
Faszinierend: An Katzen ging der neue Tattoo-Trend bislang völlig vorüber. Zwar gab es in den USA in den letzten Jahren einige Versuche, Katzen zu tätowieren. Dabei kamen jedoch insgesamt 13 Menschen durch Biss- und Kratzverletzungen ums Leben.
ahu, ssi, dan; Foto: pixabay; Hinweis: Erschien zuvor so ähnlich in Die Entenpost
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