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Freitag, 24. Januar 2020

Weil ADAC nicht mehr strikt gegen Tempolimit ist: Raser gründen Alternative für Deutschen Automobil-Club (AfDAC)

München (dpo) - Der ADAC hat seine strikt ablehnende Haltung gegenüber der Einführung eines Tempolimits aufgegeben. Als Reaktion auf diese Entscheidung gründete nun eine Gruppe notorischer Raser einen neuen Anti-Tempolimit-Verkehrsclub. Die Interessen von Freunden des durchgedrückten Gaspedals wird künftig die AfDAC (Alternative für Deutschen Automobil-Club) vertreten.

"Der ADAC kann uns mal mit seiner Wischi-Waschi-Politik", ruft Karl-Heinz Beck, seines Zeichens AfDAC-Gründungsmitglied und leidenschaftlicher BMW-Fahrer, bei der ersten Sitzung des neuen Vereins. "Mit dem Altverkehrsclub wollen wir nichts mehr zu tun haben. Wir fordern: Freie Fahrt für freie Bürger! Zumindest solange sie Deutsche sind!"
Tatsächlich ist die Einführung einer Ausländermaut neben der Verhinderung des Tempolimits eine der wichtigsten Forderungen des neuen Interessenverbands. Außerdem fordert die AfDAC "den Bau von etwa 2000 Kilometern Autobahn pro Jahr, die Abschaffung der KfZ-Steuer, mehr Autobahnpolizei mit so krassen Crashs wie bei 'Alarm für Cobra 11' und eine bundesweite Mindest-PS-Zahl von 150".
Weiterhin will die AfDAC Studien finanzieren, die belegen, dass Fahrzeuge bei höheren Geschwindigkeiten geringere Emissionen ausstoßen und sich Unfälle weniger schlimm auswirken.
Bereits für kommende Woche hat die AfDAC mehrere Großkundgebungen in Form von Hupkonzerten vor dem Bundesverkehrsministerium angekündigt, um dafür zu demonstrieren, auch auf Landstraßen und innerorts das Tempolimit abzuschaffen.
sge, ssi, dan
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