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Montag, 28. September 2020

Weil er gegen Bayern gewann: Hoeneß enterbt seinen Neffen

München, Hoffenheim (dpo) - Das hat er sich selbst eingebrockt: Nach dem 4:1-Sieg der TSG Hoffenheim über den FC Bayern hat Uli Hoeneß seinen Neffen Sebastian Hoeneß enterbt. Der Hoffenheim-Trainer wird nun vom Vermögen des Ex-Managers, Wurst-Magnaten und Profi-Glücksspielers keinen Cent sehen.

"So ein ungezogener Bengel, na warte", soll Hoeneß am Montagvormittag laut Augenzeugen geschnaubt haben, als er zum Notar aufbrach, um sein Testament ändern zu lassen. "Sowas macht man einfach nicht. Den eigenen Onkel so in die Pfanne zu hauen!"

Auch vor Ort sei Hoeneß, dessen Vermögen auf rund 300 Millionen Euro geschätzt wird, immer noch aufgebracht gewesen. "Genau, die Formulierung 'mein respektloser Neffe erhält keinen Euro' muss auf jeden Fall drin sein", habe er dem Notar erklärt. "Wie? Nein, die nach meinem Tod zu schaffende Stiftung 'Ein Herz für rechthaberische Egomanen' bleibt genau so. Und das Geld in der Schweiz erwähnen Sie bitte gar nicht. Das verteilen wir unter der Hand."

Uli Hoeneß soll außerdem mehrfach bei seinem Bruder Dieter Hoeneß angerufen haben und ihn aufgefordert haben, "dem Lümmel Hausarrest zu geben".

ssi, fed, dan; Foto: Shutterstock/dpa
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