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Dienstag, 7. September 2021

"Bild"-Zeitung muss künftig im Sondermüll entsorgt werden

Berlin (dpo) - Nach Appellen von Umweltexperten ist heute die Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) ergänzt worden, die festlegt, wie Abfälle entsorgt werden müssen. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft der Sonderabfall-Entsorgungs-Gesellschaften der Länder (AGS) mit. Demnach müssen sämtliche Exemplare der "Bild"-Zeitung künftig in den Sondermüll gegeben werden.

"Aktuelle Analysen zeigen, dass der Inhalt der "Bild"-Zeitung mit seiner Mischung aus Hetze, Lügen und Kampagnenjournalismus inzwischen eine so hohe Toxizität angenommen hat, dass eine Entsorgung über den bei Zeitungen sonst üblichen Papiermüll nicht mehr akzeptabel ist", heißt es in einem Gutachten.

Aus demselben Grund wird auch dringend davon abgeraten, das Blatt in den Bio-Müll zu werfen. "Ja, Exkremente dürfen normalerweise durchaus auf den Kompost, aber in diesem Fall ist die Konzentration einfach zu hoch. Böden droht Eutrophierung, Grundwasser ist gefährdet", erklärt AGS-Sprecher Lars Heudeck. "Grundwassergefährdung ist übrigens auch der Grund, warum wir vom Upcycling der 'Bild'-Zeitung zum Klopapier dringend abraten. Hinzu kommt die Gefahr von Hautirritationen und Analvergiftungen."

Stattdessen müssen Leser des Blattes alte Ausgaben künftig zur nächstgelegenen Sondermülldeponie bringen, wo die "Bild"-Zeitung gegen eine Gebühr von 10 Euro pro Ausgabe fachgerecht entsorgt werden kann.

Hier wird das Blatt in seine Einzelteile zerlegt und sortiert. Weniger toxische Bereiche wie der Sportteil, Werbeflächen oder die Stellenanzeigen können wieder in den normalen Recyclingkreislauf gegeben werden.

Der Rest wird fein säuberlich in "Post von Wagner", "Kommentare von Julian Reichelt", "Lügen zugunsten des Kapitals", "NATO-Kriegspropaganda", "Hetze gegen Ausländer", "Hetze gegen Arbeitslose", "Persönlichkeitsrechtsverletzungen", "Schleichwerbung", "Selbstjustiz", "Sexismus" und "anderen Dreck" sortiert, in Fässer gepackt und dann in einem alten Salzstollen gelagert.

csc, ssi, dan; Foto: Shutterstock
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