Reklame

Der Postillon im Netz

Search Blog

Nur für Postillon-Unterstützer. Einloggen und den Postillon werbefrei genießen:

Mail Abo | Die neuesten Meldungen per Mail erhalten.

Copyright

Alle Texte auf stehen unter CC BY-NC-SA 3.0 DE (nicht-kommerziell)

Aus dem Archiv

Wissenschaft

5/cate4/Wissenschaft

Der Postillon LIVE - Tickets

Reklame

Panorama

5/cate5/Panorama

Newsticker

Mittwoch, 15. Dezember 2021

Impfstoffmangel: Plötzlich lange Schlangen vor ostdeutschen Impfzentren

Dresden, Erfurt, Magdeburg, Rostock (dpo) - Schnell noch holen, bevor alles weg ist: Der von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ausgerufene Impfstoffmangel sorgt in Ostdeutschland derzeit für gigantische Warteschlangen vor Impfzentren und Arztpraxen.

"Als ich vom Impfstoffmangel erfahren habe, habe ich mich gleich angestellt", erzählt die bislang ungeimpfte Angelika Rechlow (65). Sie wartet in einer langen Schlange vor dem Erfurter Impfzentrum. "Eigentlich bin ich ja überzeugte Impfgegnerin. Aber jetzt, wo die Impfungen so knapp sind… Ich hoffe, ich krieg noch ne Spritze, bevor nix mehr da ist."

Andere sind bereits ungeduldig. "Was ist denn los da vorne", ruft ein Mann weiter hinten in der Reihe. "Ich will endlich meine Impfung! Verdammte Mangelwirtschaft!" – "Ich nehm gleich Erst-, Zweit- und Boosterimpfung!", ruft ein anderer. "Ich trau dem Staat nicht, dass der in ein paar Wochen noch was hat!" – "Ich wette, im Westen haben die mehr als genug!", mutmaßt ein Dritter.

Presseanfragen an Gesundheitsminister Karl Lauterbach, ob dieser bei der Ausrufung des Impfstoffmangels lediglich gezielt einen psychologischen Trick angewendet habe, wies dieser als "vollkommen an den Haaren herbeigezogen" zurück.

ssi, dan; Foto: Imago
Artikel teilen:

Reklame

Kommentare einblenden
Powered by Blogger