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20 Jahre Guantanamo: USA kritisieren Kuba für Duldung von Menschenrechtsverletzungen

Washington, Guantanamo Bay (dpo) - Von einem Schurkenstaat wie Kuba war wohl nichts anderes zu erwarten: Die US-Regierung hat heute scharfe Kritik an der kubanischen Staatsführung geübt, die seit 20 Jahren tatenlos zusieht, wie auf einer Militärbasis an der Küste der Karibikinsel schlimmste Menschenrechtsverletzungen begangen werden.

"Es ist einfach nur abstoßend, dass Kuba jahrzehntelang schlimmste Foltermethoden und Menschenrechtsverletzungen auf seinem Boden duldet", sagte US-Präsident Joe Biden anlässlich des 20. Jahrestags des Gefangenenlagers. "Dies zeigt wieder einmal, wie verkommen der Kommunismus ist."

Dass das Lager, in dem noch immer 39 Menschen ohne rechtsstaatliches Verfahren festgehalten werden, trotz zahlreicher Versprechungen, es zu schließen, noch immer in Betrieb sei, bezeichnete Biden als Schande.

"Die jahrzehntelangen Sanktionen der USA gegen das barbarische Regime in Havanna sind daher nicht nur vollkommen gerechtfertigt", so Biden. "Wir werden sie sogar noch einmal verschärfen."

Auch Deutschland wurde zuletzt zur Zielscheibe US-amerikanischer Kritik: Obwohl seit Jahrzehnten darüber berichtet werde, würden von dort aus noch immer in völkerrechtswidriger Weise Kampfdrohnen ferngesteuert, mit denen täglich Menschen im Nahen Osten und in Afrika getötet werden.

pfg, ssi, dan; Foto Biden: Shutterstock
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