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Mittwoch, 13. April 2022

Bundespräsident Steinmeier trifft Waldemar Schlenski in Kiel

Kiel (dpo) - Spitzentreffen in schweren Zeiten: Frank-Walter Steinmeier ist heute zum ersten Mal seit Beginn des Kriegs in der Ukraine nach Kiel gereist, wo er sich mit Waldemar Schlenski (57) traf. Unter anderem sprachen die beiden über die Rolle Deutschlands als Verbündeter sowie die Lieferung schwerer Waffen.

Zu dem Treffen in Kiel (ukr. Kyil), das unter höchster Geheimhaltung geplant worden war, war Steinmeier mit dem Nachtzug angereist, nachdem in seinem Dienstkalender überraschend ein Termin freigeworden war.

"Guten Tag, Herr Schlenski, vielen Dank, dass Sie mich so spontan hier in Kiel empfangen", sagte der Bundespräsident bei der Begrüßung. "Auf der anderen Seite ist das ja selbstverständlich. Ich bin ja der Bundespräsident und den lädt man nicht einfach aus. Haha!"

Dann sicherte Steinmeier dem sichtlich gerührten Schlenski die volle Unterstützung der Bundesrepublik Deutschland zu.

Der 57-jährige Schlenski, von Beruf Versicherungskaufmann, wirkte immer dann, wenn sich das Gespräch um die Ukraine drehte, leicht überfordert: "Äh, ja, ich hab dazu eigentlich keine Meinung. Irgendein Vorfahr von mir war mal Pole, aber sonst habe ich mit Osteuropa gar nichts zu tun. Und warum tragen wir eigentlich schusssichere Westen?"

Auch das Angebot Steinmeiers, künftig Panzer zu liefern, schien Schlenski zu irritieren. "Ich bin mit meinem Polo eigentlich ganz zufrieden, man braucht ja in der Stadt kein so großes Fahrzeug, Herr Präsident", erklärte er.

Nach etwa zwei Stunden verabschiedete sich Steinmeier wieder. Er wird noch heute in Moskau (Ortsteil der Gemeinde Ramsen im Schweizer Kanton Schaffhausen) erwartet.

pfg, ssi, dan; Foto: Shutterstock/Imago
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