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Samstag, 30. April 2022

Postillon-Übernahme durch Musk gescheitert, weil einzelner Aktionär (9) nicht bereit ist, seine einzige Aktie zu verkaufen

Fürth (dpo) - Aus der Traum vom schnellen Reichtum! Eigentlich war die Übernahme des Postillon durch Elon Musk für 100 Milliarden Dollar bereits beschlossene Sache. Doch weil ein einzelner Aktionär (9) nicht bereit ist, seine einzige gottverdammte Aktie zu verkaufen, platzt der ganze Deal.

"Eigentlich herrschte bei den Aktionären Einigkeit zu verkaufen, aber offenbar waren nicht alle bei der Hauptsitzung anwesend", erklärt Börsenexpertin Tanja Wessling. "Der Übernahme-Vertrag mit Elon Musk ist aber nur gültig, wenn er ALLE Aktien auf einmal erwerben kann."

Bei der Person, die sich weigerte ihre Aktie zu verkaufen, handelt es sich um den kleinen Timmy (9) aus Saarbrücken. Erhalten hatte der Junge die Aktie vor 14 Jahren im Rahmen eines Schülerpraktikums. Damals war der kleine Timmy erst 9. Er erhielt die Aktie (damals im Wert von 1,17 Euro), als der Kurs des Postillon aufgrund der Krise am neuen Markt gerade im Keller war.

Nun hätte er die mit einem Gewinn von 874% (über 10 Euro!) an Elon Musk verkaufen können, weigerte sich aber. Auch Verhandlungen mit anderen verzweifelten Aktionären scheiterten. Dabei kam es zu folgendem Dialog: "Wir bieten dir 1000 Euro, wenn du verkaufst." – "Nö." – "2000?" – "Nö." – "5000?" – "Nö." – "5000 Euro und eine Schüssel Gulasch?" – "Nö." – "Was zum Teufel hast du gegen den Postillon und die Leute, die dort arbeiten? Die wären alle reich, wenn du nicht so stur wärst!" – "Geben Sie mal 'Timmy' in die Postillon-Suchmaschine ein. Dann wissen Sie's. Und jetzt gehen Sie bitte! Sonst hole ich meine Eltern."

Nun muss die gesamte Übernahme rückabgewickelt werden. Aus Muskillon wird wieder Der Postillon. Aus Leuten, die sich für Millionäre hielten, werden wieder reguläre Redakteure und Redakteurinnen. Voreilig gekaufte Villen, Yachten und Luxusautos müssen wieder zurückgegeben werden.

Elon Musk zeigte sich angesichts der Nachricht überrascht: "Wie bitte? Weil ein Aktionär eine Aktie nicht verkaufen will, platzt die Übernahme? So einen Unfug habe ich ja noch nie gehört. Das klingt wie ausgedacht. Was haben die in Deutschland denn für dämliche Gesetze?"

Insgesamt zeigte er sich jedoch wenig bewegt. "Na, egal. Dann kaufe ich mir eben den FC Bayern München. Oder Frankreich. Oder irgendwas anderes."

Ab sofort herrscht beim Postillon wieder Normalbetrieb. Leider. Leider, leider. Es hätte so schön sein können...

ssi; Foto: Shutterstock

So verlief die Übernahme des Postillon durch Elon Musk bisher:

Postillon-Übernahme durch Musk gescheitert, weil einzelner Aktionär (9) nicht bereit ist, seine einzige Aktie zu verkaufen

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