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"Das wäre nicht passiert, wenn jedes Kind bewaffnet gewesen wäre" – NRA setzt sich für mehr Waffen an Grundschulen ein

Fairfax (dpo) - Nach einem schrecklichen Amoklauf in der texanischen Kleinstadt Uvalde mit 21 Toten hat sich nun auch die US-Waffenlobby NRA erstmals zu Wort gemeldet. Sie fordert, schnellstmöglich alle Grundschüler zu bewaffnen, damit sich solche Massaker nicht wiederholen.

"Hätten alle Kinder an dieser Grundschule Schusswaffen besessen, hätten sie sofort das Feuer auf den Täter eröffnen und ihn in kürzester Zeit unschädlich machen können", erklärte NRA-Geschäftsführer Wayne LaPierre bei einer Pressekonferenz. "Mehr Waffen, mehr Sicherheit. Das ist doch logisch."

LaPierre machte restriktive Gesetze, die Kindern den Waffenbesitz verbieten, mitverantwortlich für solche Vorfälle. Nicht umsonst handle es sich in diesem Jahr bereits um das 27. "School Shooting" in den USA. "Das Einzige, was einen bösen Mann mit einer Waffe aufhält, ist ein braves Kind mit einer Waffe", so LaPierre.

Künftig müsse es für Eltern morgens genauso selbstverständlich sein, ihrem Nachwuchs eine 9-mm-Pistole in die Schultasche zu packen wie das tägliche Pausenbrot.

Um wirklich sicher zu sein, dass alle Schüler eine Waffe tragen, könnten Schulen an allen Eingängen Einlasskontrollen mit Waffendetektoren installieren. So könne gewährleistet werden, dass ausschließlich bewaffnete Kinder Zutritt zur Schule erhalten.

pfg, ssi, dan; Foto: Shutterstock
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