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Dienstag, 2. August 2022

Ratgeber: So viel Trinkgeld ist je nach Berufsgruppe angemessen

Trinkgeld – für viele Menschen ein leidiges Thema. Tatsächlich herrscht hierzulande meist große Verwirrung und Unsicherheit, wann und in welcher Menge ein Trinkgeld angemessen ist, wenn man im Alltag Dienstleistungen in Anspruch nimmt. Der Postillon hat bei Experten, Geldliebhabern und Trinkern nachgefragt und die wichtigsten Infos zusammengestellt:



Wem gibt man in Deutschland ein Trinkgeld?

Generell gilt, dass man in Deutschland jenen Berufsgruppen ein Trinkgeld gibt, deren Chefs zu knausrig sind, um ihre Angestellten angemessen zu bezahlen.


Warum gibt man überhaupt Trinkgeld?

Trinkgeld wird in erster Linie gegeben, damit man von einer Sekunde auf die andere plötzlich unter Entscheidungsdruck gerät und anschließend stunden- oder tagelang das Gefühl hat, alles falsch gemacht zu haben.


Wann gibt man in Deutschland ein Trinkgeld?

Möglichst spät, um nicht überheblich oder gönnerhaft zu wirken. Am besten lassen Sie Ihr Gegenüber sich mindestens drei bis viermal in ansteigender Lautstärke räuspern, bevor Sie seufzend in Ihrem Geldbeutel wühlen.


Wie viel Trinkgeld gibt man?

Das unterscheidet sich je nach Berufsgruppe. Der Postillon nennt die wichtigsten:


Friseur/in (guter Haarschnitt): auf nächste 5 Euro aufrunden

Friseur/in (schlechter Haarschnitt): auf nächste 5 Euro abrunden

Barpersonal: kein Trinkgeld nötig; die sitzen ja direkt an der Quelle und können jederzeit selbst etwas trinken

Feuerwehr (Rettung aus brennendem Haus): 8-10 Euro

Feuerwehr (Rettung aus Baum): eine Katze

Bestattungsunternehmen: Vor dem Tod mindestens fünf 2-Euro-Stücke in den Mund nehmen; Bestattungspersonal nimmt sich dann

Insolvenzberater/in: 10 Prozent der Schulden

Bankberater/in: Mindestens 5 Prozent des Kontoguthabens

Taxifahrer/in (schweigt die ganze Fahrt): 15-20 Prozent

Taxifahrer/in (labert die ganze Fahrt): kein Trinkgeld nötig

Kofferträger in Hotels: 10 Prozent des Kofferinhalts

Kellner/in (Barzahlung): 5-10 Prozent

Kellner/in (Kartenzahlung): huch, vergessen!

Polizeibeamte: 100 Euro unauffällig in den Waffengürtel stecken

Kinder: Taschengeld + 10 Prozent Trinkgeld

Reinigungskraft (Hotel): kein Trinkgeld nötig; Reinigungskräfte nehmen sich in der Regel selbst 5-10 Prozent vom herumliegenden Bargeld

Krankenhauspersonal: 2 Liter Blut oder ein kleines Organ

Paketbote/in: eine Warensendung pro Halbjahr

CSU-Politiker/innen: großzügig auf den nächsten 10.000er aufrunden

Klofrau/-mann: 50 Cent (klein), 2 Euro (groß)

Clowns: eine Torte (ins Gesicht)

Postillon-Redakteure/innen: 1000 Euro je gelesenem Artikel

*räusper*

dan, ssi; Foto: Shutterstock
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