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Typisch: Chef opfert lieber seine Untergebenen, anstatt einmal einen Fehler zuzugeben

Moskau (dpo) - Es ist immer wieder dasselbe: Ein Vorgesetzter in Moskau hat heute lieber seine Untergebenen ans Messer geliefert als einmal einen Fehler zuzugeben. Der 69-Jährige, der bereits seit dem Frühjahr nur noch Scheiße baut, gab in einer Rede bekannt, wie 300.000 in der Hierarchie unter ihm Stehende für ihn die Kastanien aus dem Feuer holen sollen.

"... ordne ich die Teilmobilmachung an", verkündete er stur, als hätte das alles nichts mit seinem eigenen Versagen zu tun. "Die Situation zwingt uns dazu", so der Mann in Führungsposition, der die Situation durch seine völlig falsche Einschätzung der Lage erst herbeigeführt hat.

Experten gehen davon aus, dass auch die neue Maßnahme, mit der der Chef versucht, sein Gesicht zu wahren, fehlschlagen und den bereits angerichteten Schaden weiter vergrößern wird.

Doch auch dann ist nicht zu erwarten, dass der 69-Jährige sein verletztes Ego überwinden und Fehler einräumen wird.

Stattdessen wird am Ende wohl sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin den Scherbenhaufen zusammenkehren müssen. Falls es dann überhaupt noch einen Scherbenhaufen gibt.

ssi, dan
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