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9 Fehler, die fast jeder beim Pilzesammeln macht

Es gibt sie endlich wieder in allen Größen und Formen: Pilze! Doch wer sich jetzt zur Pilzsaison in den Wald wagt, um die schmackhaften Gewächse zu ernten, sollte einige wichtige Punkte beachten – sonst drohen schwere Verletzungen oder gar der frühe Tod. Was auch immer Sie da draußen tun, diese neun häufigen Fehler sollten Sie auf keinen Fall begehen:



1. Vergessen, den Kiefer zu lockern

Anfängerfehler Nr. 1! Wer seinen Kiefer nicht vorher gelockert hat, riskiert Krämpfe oder gerissene Backensehnen. Vor jedem Pilzesammeln also mindestens 20 mal den Kiefer im Uhrzeigersinn kreisen lassen. Danach: Richtungswechsel!


2. Den Waldgöttern keine Gaben darreichen

Egal, ob Nahrungsmittel, Gold oder elektronische Kleingeräte: Die Götter des Waldes erwarten Tribut von jedem, der ihr Reich betritt. Wer diese Gaben versäumt, muss sich darauf einstellen, beim Pilzsammeln von schweren Flüchen aller Art (z.B. Warzen, Haarausfall, Diarrhoe) getroffen zu werden, die meist ein Leben lang den Alltag erschweren.


3. Die Wurzel des Pilzes im Boden lassen

Anfänger schneiden den Pilz ab und lassen die Wurzel im Boden. Dabei ist die Wurzel der einzig wirklich schmackhafte und vitaminhaltige Teil des Pilzes. Führen Sie also stets Spaten und Schaufel mit sich und heben Sie die bis zu zwei Meter tief gelegenen Pilzwurzeln aus. Stiel und Hut hingegen können Sie getrost ins Unterholz werfen.


4. Angelausrüstung mitbringen

Viele Leute nehmen ihre komplette Angelausrüstung zum Pilzesammeln mit. Diese ist jedoch nicht nur unnötig teuer, sondern beim Pilzesammeln auch weitgehend nutzlos und damit unnötiger Ballast.


5. Anderen Pilzsammlern den Pilzsammlergruß verwehren

Wenn Ihnen ein anderer Pilzsammler begegnet und "Pilzli Heil!" ruft, verlangt es die Pilzsammlerehre, dass Sie ebenfalls "Pilzli Heil!" rufen. Anschließend müssen Sie sich an den Händen fassen, gemeinsam ins Unterholz fallen lassen und exakt dreimal durchs Laub rollen. Pilzsammler, die diesen Gruß verwehren, riskieren, plötzlich ein Pilzmesser im Rücken stecken zu haben.


6. An zufällig entdecktem Lebkuchenhaus knabbern

Jeder Sammler kennt sie: Zufällig beim Pilzesuchen entdeckte Lebkuchenhäuser. Auch wenn sie lecker aussehen, sollte man nicht an ihnen knabbern. Akute Hexengefahr!


7. Nicht genau wissen, welche Pilze man bereits zu Hause hat

Es gibt nichts frustrierendes, als nach einem Tag im Wald nach Hause zu kommen und festzustellen, dass man wieder welche doppelt hat.


8. Diesen einen Pilz sammeln, der ultragiftig ist, aber genauso aussieht wie der eine andere, der total lecker ist

Leider haben wir kein Foto von diesem Pilz oder dem anderen. Trotzdem: Auf keinen Fall machen! Alle anderen Pilze sind unbedenklich und können in rauen Mengen verspeist werden.


9. In den Wald statt in den Supermarkt gehen

Ja, es gibt auch im Wald gelegentlich Pilze. Diese sind aber oft giftig oder von Füchsen und Rehen angepinkelt. Gehen Sie lieber in den nächsten Supermarkt ans Pilzregal. Dort werden Sie sicher fündig und können so viele Pilze sammeln, wie Sie brauchen!


ssi, dan, tla, pfg, adg; Bilder: Shutterstock
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