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Bilanz nach einem Jahr Ukraine-Krieg: Das hat Meisterstratege Putin alles erreicht

Die dreitägige Invasion der Ukraine jährt sich heute zum ersten Mal – Anlass genug, um einmal auf die Leistungen des Mannes zurückzublicken, ohne den das alles nicht möglich gewesen wäre: Taktik-Ass und Meisterstratege Wladimir Putin. Der Postillon zieht Bilanz, was er in den vergangenen 12 Monaten alles erreicht hat:


1. NATO zusammengeschweißt, vergrößert und näher an Russland herangerückt

Vor Russlands Überfall auf die Ukraine galt die NATO als "hirntot" (Macron) und zerstritten. Dank Putin ist sie heute einiger denn je und wird mit Finnland und Schweden schon bald zwei wichtige neue Mitglieder aufnehmen. Die Grenze Russlands mit der NATO erhöht sich von 800 Kilometern auf 2140 Kilometer. Vor einem Jahr hätte niemand gedacht, dass ein einzelner Mensch all das schaffen würde.


2. Russlands Ruf auf Jahrzehnte beschädigt

Trotz vergangener Gräueltaten wie dem Tschetschenienkrieg hatte Russland bis 2022 einen guten internationalen Ruf und galt vielen Ländern als vertrauenswürdiger Verhandlungspartner. Damit hat Putin erfolgreich Schluss gemacht.


3. Internationale Waffenindustrie gestärkt

Rheinmetall, Lockheed Martin & Co. haben Putin bereits eine goldene Statue gewidmet. Die Söhne aller Vorstände heißen ihm zu Ehren Wladimir.


4. Über 100.000 seiner Landsleute in den Tod geschickt

Russen scheint Putin nicht sonderlich zu mögen. Anders lässt sich seine Kriegsführung nicht erklären.


5. Millionen Deutsche zu Militärexperten gemacht

Galten Deutsche lange Zeit lediglich als Experten auf den Gebieten Grillen, Fußball und Coronaviren, ist es Putin gelungen, sie innerhalb kürzester Zeit in ein Volk von Militärexperten zu verwandeln. Selbst Satiriker sind betroffen.


6. Russlands Exportwirtschaft weitgehend zerstört

Andere brauchen dafür jahrzehntelange Misswirtschaft. Putin hat dies in nur einem Jahr geschafft.


7. Hunderttausende Russen ins Ausland vertrieben

Kritische Intellektuelle, Oppositionspolitiker, talentierte Spezialisten, die keine Zukunft mehr in Russland sehen, und junge Männer, die nicht gezwungen werden wollen, auf andere zu schießen und für Putin zu sterben – sie alle ist Meisterstratege Putin erfolgreich losgeworden.


8. Ukrainer vereinigt und auf EU-Kurs gebracht

Gab es zuvor noch Menschen in der Ukraine, die mit einer Annäherung an Russland geliebäugelt haben, hat Putin diese erfolgreich umgestimmt.


9. Gefahr eines Dritten Weltkriegs und/oder Atomkriegs signifikant vergrößert

Es geht doch nichts über ein wenig Fatalismus und Atomangst nach den lähmenden Pandemiejahren!


10. AfD und Linke zusammengebracht

Wer gedacht hätte, dass sich diese beiden Parteien aufgrund ihrer unterschiedlichen politischen Positionen einander niemals annähern könnten, hat die Rechnung ohne Putin gemacht.


11. Russische Armee empfindlich geschwächt

Nicht nur Soldaten, auch Munition, Panzer, Flugzeuge, Geschütze und anderes militärisches Gerät hat Putin so erfolgreich verschlissen wie kein russischer Präsident vor ihm. Schwächer war Russland nie!


12. Kiew erobert, Selenskyj abgesetzt und die Ukraine unter Kontrolle gebracht

Dieses Ziel konnte Putin als einziges nicht erfüllen.


Fazit: Seit der Schweinebucht 1961 hat es keine so erfolgreiche Invasion mehr gegeben.

ssi;dan Foto: imago
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