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Merz ratlos, warum er immer unbeliebter wird, obwohl er Deutsche ständig als faul bezeichnet und Arbeitnehmerrechte schleift

Berlin (dpo) - Der Bundeskanzler versteht die Welt nicht mehr: Obwohl Friedrich Merz seit seinem Amtsantritt die Bürger Deutschlands in regelmäßigen Abständen als faul beschimpft und, wo immer es geht, versucht Arbeitnehmerrechte zu schleifen, wird er in Umfragen immer unbeliebter.

"Wie kann das denn bitte sein?", fragt der CDU-Politiker. "Immer wieder fordere ich, dass die Menschen mehr arbeiten und erkläre ihnen, dass die Zeiten, in denen man ständig krankmachen konnte, vorbei sind, und trotzdem mögen mich die Menschen immer weniger."

Auch die Initiativen der Union, Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall zu kürzen, den Zahnarzt selbst zu bezahlen, die Tagesarbeitszeit zu erhöhen, Feiertage zu streichen und das Rentenalter zu erhöhen, stoßen nicht auf die von Merz erwartete Gegenliebe.

"Sind die Bürger nicht nur faul, sondern auch dumm? Sehen sie nicht, dass ich nur das Beste für sie will? Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Dafür sind sie doch da!", so Merz. "Was gibt es denn sonst noch im Leben?"

Unterkriegen lassen will sich Merz davon nicht: "Vielleicht habe ich den Bürgern einfach noch nicht genug zugemutet. Ja. Das wird es sein."

Derzeit tüftelt der Bundeskanzler an einem Gesetzentwurf für die 7-Tage-Woche, die sofortige Lohnstreichung im Krankheitsfall und die Rente mit 97, um die öffentliche Meinung wieder zu seinen Gunsten zu wenden.

ssi; Foto: Shutterstock
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