Las Vegas (dpo) - Die Enhanced Games in Las Vegas, ein sportlicher Wettkampf, der auch als die Doping-Spiele bekannt ist, haben ihren ersten großen Skandal. Der Sieger im 100-Meter-Freistilschwimmen wurde im Anschluss an den Wettbewerb negativ auf Doping getestet. Sein Sieg dürfte ihm nun aberkannt werden.
"Unser Test hat ergeben, dass der griechische Athlet Giorgios Papadakis kein einziges Dopingmittel genutzt hat", heißt es von der Wettbewerbsleitung. "Weder konnten wir in seinem Blut anabole Steroide, noch überhohe Testosteronwerte, noch Peptidhormone oder andere Substanzen nachweisen. Dies ist ein schwerer Verstoß gegen unsere Statuten."
Mit den Vorwürfen konfrontiert, räumte Papadakis seine Schuld inzwischen ein. "Ich wollte ja dopen, aber ich war einfach gut im Training und habe dann wohl irgendwie vergessen, mir was zu spritzen", erklärte der Grieche. "Es tut mir leid, wenn ich meine Fans enttäuscht habe."
Sein Sieg dürfte Giorgios Papadakis nun aberkannt werden. Neuer Gewinner ist dann wohl der bisherige Zweitplatzierte aus Italien – sofern seine Dopingprobe positiv ausfällt.
Als erste Konsequenz aus dem Skandal haben die Organisatoren schärfere Kontrollen für alle Athleten angekündigt, um Betrüger künftig besser aufzuspüren. "Wir dürfen nicht zulassen, dass solche Saubermänner den Ruf unserer Spiele zerstören", so das Statement der Wettbewerbsleitung.
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