New York (dpo) - Die während Spielen der deutschen Nationalmannschaft immer wieder vorgetragene Behauptung, der Zug habe keine Bremse, wurde am Donnerstag widerlegt. Nach aktuellem Stand sieht es stark danach aus, dass der Zug doch über eine Bremse verfügt.
Beobachtern des deutschen Spiels fiel schon vorher auf, dass der Zug zwar im Spiel gegen Curaçao durchaus Fahrt aufnahm, doch schon im zweiten Spiel gegen die Elfenbeinküste deutlich langsamer fuhr. "Da war vielleicht noch nicht ganz klar, ob der Zug vielleicht nur ausrollt", erklärte Fußball- und Zughydraulikkenner Guido Kompler. "Klar ist: Spätestens gegen Ecuador kam aber eine Bremse zum Einsatz."
Experten im Betreiben von Zügen zeigen sich wenig überrascht: "Praktisch jeder Zug hat eine Bremse", erklärt ein Sprecher der Deutschen Bahn AG. "Alles andere wäre auch total unverantwortlich. Gerade Züge aus Deutschland müssen ja ständig bremsen. Etwa wegen Signalstörungen, Triebfahrzeugproblemen, Zugüberholungen, Personen im Gleis, Baustellen oder aus Gründen der Zugfolge."
Ob der Zug wieder Fahrt aufnehmen oder eine weitere Vollbremsung auf offener Strecke hinlegen und für die nächsten zwei Jahre stillgelegt wird, zeigt sich am Montag. Von der Bremsung betroffene Zuschauer können von ihren Fahrgastrechten Gebrauch machen und sich vom DFB einen Teil ihres Ticketpreises erstatten lassen.
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