Wismar (dpo) - Marek Schlöttel aus dem Umland von Wismar muss jeden Tag 14 Kilometer zu seinem Arbeitsplatz in einem Holzwerkstoffunternehmen pendeln. Den Job braucht er dringend, um sich das Benzin leisten zu können, das er für seinen Arbeitsweg benötigt.
"Ich bin echt richtig froh, dass ich meine Arbeitsstelle habe", erklärt der 27-Jährige. "Wie sonst könnte ich mir das leisten, zur Arbeit zu pendeln? Sprit ist ja zurzeit echt sauteuer."
Wäre Schlöttel arbeitslos, dann wäre er niemals imstande, so viel Geld in die Finanzierung seines Arbeitsweges zu investieren. "Ich müsste daheim bleiben und könnte nicht arbeiten", so der 27-Jährige. "Die Benzinpreise würden mir das letzte Hemd rauben. Als Pendler fahre ich ja irre viel. Das wäre mein Ruin."
Zwischenzeitlich überlegte der Wismarer sogar, noch einen Zweitjob anzunehmen. Aber den Arbeitsweg dorthin hätte er finanziell nicht stemmen können.
Schließlich verabschiedet sich Schlöttel: "So, aber jetzt muss ich auf Arbeit fahren. Das Geld für den Arbeitsweg verdient sich nicht von selbst."
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