Berlin (dpo) - Einen kuriosen Fund machten deutsche Behörden bei der Schließung des Russischen Hauses in Berlin: Im Innern des Gebäudes entdeckten sie ein weiteres, etwas kleineres Russisches Haus. Was wiederum sich darin befindet, soll nun erkundet werden.
Demnach sei bei einer gründlichen Begutachtung des Gebäudes durch die Behörden aufgefallen, dass sich die obere Hälfte wie ein Deckel abnehmen lasse. "Wir sind dem natürlich sofort nachgegangen und haben das Dach mit mehreren Kränen anheben lassen", erklärt Berlins Kultursenator Stefan Evers. "Darunter kam dann das gleiche Haus noch einmal zum Vorschein."
Nun steht man vor einem Rätsel, wie Evers erklärt: "Warum ist im Russischen Haus ein weiteres, kleineres Russisches Haus? Was hat es damit auf sich? Ist das alles nur ein Scherz? Oder will der Kreml hier absichtlich Verwirrung stiften?"
Laut Behördenangaben ist das zweite, kleinere Russische Haus im Russischen Haus wenig praktikabel. So könne man das kleinere Gebäude lediglich auf allen Vieren krabbelnd betreten.
Und es wird noch kurioser: Ein Beamter, der im Auftrag des Kultursenators das kleinere Russische Haus auf diese Weise inspizierte, behauptet, dass sich darin ein noch kleineres Russisches Haus befinde.
Das Außenministerium hat sich inzwischen mit Bitte um Aufklärung an den Kreml gewandt. Bislang gab es jedoch noch keine Antwort.
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